Dienstag, 4. Oktober 2011

03 / 10 / 11 - Romy


An diesem Tag erwies sich schonder erste, eigentlich sehr unkomplizierte Tagespunkt als kleines Manöver. Geplant war es auswärts, ein gemeinsames Frühstück einzunehmen. Dafür machten wir uns, in Gruppen mit verschiedenenbRikshas aufgeteilt, vom Social Service Center aus los. Leider kamen jedoch nicht vollständig an, da der Fahrer von Frido,  und Anne den weg nicht so genau wusste. Das bedeutete, dass sie erst einmal zu unserer Unterkunft zurück mussten, um von dort aus erneut zu starten. Als sie dann jedoch etwas verspätet nachkamen, wurde es noch ein sehr schmuddeliges Frühstück.
Besonders interessant war es, die eigendlich nicht vorhandenen Anstrengungen des Kellners, die Tische reinlich zu halten, zu beobachten. Der nicht unbedingt klinische Schwamm hinterließ den eindruck, er würde die Tische dreckig wischen.
Nach diesem, etwas seltsamen Frühstück ging es zum Mädchendorf von SKCV.
Zuerst waren die Mädchen sehr zurückhaltend wegen des ungewöhnlichen Besuchs einer 13- Mann Truppe. Aber ich glaube, trotz ihrer anfänglichen Schüchternheit freuten sie sich sehr über die Abwechslung. Den Aufenthalt bei den Mädchen begannen wir mit einem kleinen Rundgang und einer kleinen Vorstellungsrunde. Alle Kinder nannten ihre Namen und freuten sich später riesig, wenn wir uns noch an einige erinnerten.
Danach teilten wir uns in Gruppen auf, und gingen in eine Art offenen Keller an zu spielen. Die Kinder konnten sich zwischen Kneten, Basteln, Gesichter Schminken und Spiele und Sport entscheiden.
Hiebei fand ich es besonders bemerkenswert, dass die meisten zwar noch keine Bastel- und Kneterfahrungen hatten, jedoch sehr schnell das Prinzip verstandenund dann auch eine blühende Fantasie entwickelten und wir aßen dann alle zusammen Boden und die Kinder bedienten uns und fragten alle zwei Minuten, ob wir noch irgendetwas benötigen. Wir spielten und alberten noch ein bisschen, dann ging es zum ehemaligen Bürgermeister. Dort sollte das Thema Bibliothek im Jungenprojekt von SKCV erläutert werden, dazu kam es aber eher nicht. Statt dessen stellte dieser die etwas seltsame Frage ob Hitler Vegetarier war...
Jetzt war es schon spät am Abend und wir fuhren zu einem leckern Abendessen in der von mir ernannten  "Höhle".

Insgesamt war es ein sehr schöner Tag, besonders weil wir so
viel direkten Kontakt mit den Kindern hatten.

Romy




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