25.09.11 - 23:30
Tja, da ich so voller Tatendrang bin, schreibe ich jetzt mal, bei schwueler Hitze
und mit Oropax neben mir bereit liegend.
...Ja sagen wir so, die Wand neben mir bringt nicht viel, denn wir hoeren alle
schoenen Gespraeche und das Hupen vor dem Hotel.
Die Fahrt vom Flughafen zum Ersten Hotel war ziemlich interessant, man haette
einfach nur die Gesichter sehen muessen. Waehrend Ines ganz gechillt guckte,
fielen Felix die Augen halb heraus. Es war wie zu erwarten Armut, Muell....
Aber ich hatte es mir anders vorgestellt. Eigentlich habe ich erst nach dem
Stadtbesuch (Altstadt, Hyderabad) begriffen, dass ich da bin. Ich verstand
nie, wieso Berichte von anderen Menschen ueber Indien so ungenau waren,
bis ich Ricksha fuhr. Das, was Du da erlebst, kannt Du nicht in Worte fassen,
dass sind Gefuehle, die dir deine Meinung zerreissen.
Indien ist nicht wunderschoen, du siehst ueberall Dreck und Armut,
aber Indien ist auch nicht haesslich, denn wenn mitten in den Chaos
und dem Dreck dich bunte Farben und duftende Fruechte anstrahlen,
dann bist du sprachlos. Du bist mittendrin, entweder, du machst die
Erfahrung selbst, oder, du wirst es nie erfahren.
Die Freundlichkeit der Menschen haut mich um, ach einfach alles!
Was soll ich gross erzaehlen? Ich bin seit 2 Tagen wach und ich habe
so viel in diesen 48 Stunden gesehen, was ich in diesem Format mein
ganzes Leben noch nicht sah.
Und deswegen hau ich mich jetzt endlich auf's Ohr.
Gute Nacht sagt die Nadine :)
Gruppen-Reise-Tagebucheintrag: Nadine
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