Der Vergleich mit einem Carneval wäre ärger hinkend,
als ein Pirat in Seemansgarn. Doch möcht ich fortfahrn.
Verhältnismäßig untergebracht auf der Grant Road in
Mumbai. Fühle mich zart erinnert an alte Zeiten beim
all-nächtlichen Verkauf im Betrieb des Bahnhofs-Imbiss
meiner Eltern. Ausgelöst durch eine stattliche Schlange
aneinandergereiht aus Taxen. Einigen Fahrern dient ihre
Motorhaube und ein Stück des Kofferraumdeckels des
nächsten Fahrzeugs als Liege.
all-nächtlichen Verkauf im Betrieb des Bahnhofs-Imbiss
meiner Eltern. Ausgelöst durch eine stattliche Schlange
aneinandergereiht aus Taxen. Einigen Fahrern dient ihre
Motorhaube und ein Stück des Kofferraumdeckels des
nächsten Fahrzeugs als Liege.
In der Luft liegen taktvolle Trommelwirbel furioser
Schlagzeugspieler auf verzierten Karren. Das Festival,
daß zu Ehren der hinduistischen Gottheit Ganesh gefeiert
wird, verbindet unzählige Menschen, ganz ausgelassen.
Vor kurzer Zeit durften wir, auch in den Genuss gekommen,
alles hautnah zu erleben, ewas die Freude für viele Menschen
Mumbai's ausmacht - zusammen den Segen zu feiern, den
Ganesha bereithält.
Eigentlich aufgebrochen, der Verkehrsflut strotzend, um
einen Bekannten Marcella's, Devendra Desai, in seinem
Büro zu besuchen. Er beschenkt sozusagen Kinder mit
Spielen, indem mit seinem Bus, umfunktioniert zu einer
Spiele-Bibliothek, die Children Toy Foundation, zu
Vororten herbeifährt oder Spiele Sonntage für Familien
organisiert. Den Kindern eine Abwechslung mit Spiel
und Spass beschert. Ungern enttäusche ich, doch nach
einer missglückten Taxifahrt und etlichen Fragen später
fanden wir sein Büro aber leider nicht. Verwunderlich
aber nicht unverständlich ist das nämlich in der riesigen
Stadt, in der viele Straßennamen nur in der Landessprache
einen Bekannten Marcella's, Devendra Desai, in seinem
Büro zu besuchen. Er beschenkt sozusagen Kinder mit
Spielen, indem mit seinem Bus, umfunktioniert zu einer
Spiele-Bibliothek, die Children Toy Foundation, zu
Vororten herbeifährt oder Spiele Sonntage für Familien
organisiert. Den Kindern eine Abwechslung mit Spiel
und Spass beschert. Ungern enttäusche ich, doch nach
einer missglückten Taxifahrt und etlichen Fragen später
fanden wir sein Büro aber leider nicht. Verwunderlich
aber nicht unverständlich ist das nämlich in der riesigen
Stadt, in der viele Straßennamen nur in der Landessprache
ausgestellt sind. Da sollte man einiges so einige Male besucht
haben um Verwiirung zu verhindern oder mit GPS bestückt sein.
Die verbleibenden Stunden in Mumbai mit einem Strandbesuch
zu geniessen, dachten wir dann, wäre hingegen machbar.
Mit einer neuen Flasche Wasser und einem Cola-ähnlichen
abgefahrenen Gebräu namens "ThumsUp" im Gepäck nahmen
wir also Platz auf der Mauer, zwischen unzähligen anderen
Menschen, die die Promenade am Meer zierten, wie einer bunte
Lichterkette. Nach etwas Zeit mit schöner Aussicht auf Meer
und Mumbai sollte wir schon leider nochmal Hilfe brauchen.
Diesmal nicht mit überambitionierten Taxifahrern, wie paar
Stunden zuvor am Flughafen. Mehrere Kinder waren es, die
vollkommen auf das Getränk scharf, ihre Hände ausstreckten.
Meine Verwunderung begleitete Ohnmacht, der erst ein paar
Nachbarn neben uns mit energischen Worten halfen.
Menschen, die die Promenade am Meer zierten, wie einer bunte
Lichterkette. Nach etwas Zeit mit schöner Aussicht auf Meer
und Mumbai sollte wir schon leider nochmal Hilfe brauchen.
Diesmal nicht mit überambitionierten Taxifahrern, wie paar
Stunden zuvor am Flughafen. Mehrere Kinder waren es, die
vollkommen auf das Getränk scharf, ihre Hände ausstreckten.
Meine Verwunderung begleitete Ohnmacht, der erst ein paar
Nachbarn neben uns mit energischen Worten halfen.
Die kleine Aufregung überstanden, genossen wir unsere Zeit
und blickten zurück auf Erlebtes. Wo wir also so auf der Mauer
sitzen, unter uns Betonelemente mit Krabben-Massen fragt uns
jemand, woher wir kämen. Es war Ibrahim, ein netter und
aufgeschlossener Mensch dieser Stadt. Wir verbrachten rege
Gespräche bis in die Nähe unseres Hotels. Aßen sogar zusammen
und blickten zurück auf Erlebtes. Wo wir also so auf der Mauer
sitzen, unter uns Betonelemente mit Krabben-Massen fragt uns
jemand, woher wir kämen. Es war Ibrahim, ein netter und
aufgeschlossener Mensch dieser Stadt. Wir verbrachten rege
Gespräche bis in die Nähe unseres Hotels. Aßen sogar zusammen
am Strand, umrandet von duftenden Imbissen. "Pav Baji" eine Art
weiches Brötchen mit verschiedenen Currys, gegipfelt von einer
unglaublich süßen Süßigkeit. Während all dieser Zeit war man
nahezu stets begleitet von Feierlichkeiten des Ganesh Festivals.
Gruppen die vor einer Statue der Gottheit tanzten. Feuerwerk
am Himmel. Musik wie aus tausend Lautsprechern. Fast am Ende
unserer Reise mit Ibrahim, bat er uns an einem Zug Feiernder
Süßigkeiten abzuholen, die aus einem Wagen an der Spitze gereicht
wurden. Ich bitte nicht zu vergessen, daß die Exotik eines Reisenden
hier noch sein übriges zu dem Bild beitrug, daß sich den Feiernden
bot. Wir inmitten dieser Pracht waren nun also wieder von
Eindrücken beflügelt auf dem Weg ins Hotel. Wir sollten wieder
nicht ahnen, daß Minuten später ein weiterer Zug, mit fröhlich
feiernden Menschen uns passieren würde. Angeheizt durch einen
Schlagzeuger auf geschmücktem Karren und seinerseits begleitet
von anderen Musizierenden. Keine fünf Minuten hatten wir zugschaut
und schon wurde uns ein Platz in den Reigen offeriert. Zumindest
weiches Brötchen mit verschiedenen Currys, gegipfelt von einer
unglaublich süßen Süßigkeit. Während all dieser Zeit war man
nahezu stets begleitet von Feierlichkeiten des Ganesh Festivals.
Gruppen die vor einer Statue der Gottheit tanzten. Feuerwerk
am Himmel. Musik wie aus tausend Lautsprechern. Fast am Ende
unserer Reise mit Ibrahim, bat er uns an einem Zug Feiernder
Süßigkeiten abzuholen, die aus einem Wagen an der Spitze gereicht
wurden. Ich bitte nicht zu vergessen, daß die Exotik eines Reisenden
hier noch sein übriges zu dem Bild beitrug, daß sich den Feiernden
bot. Wir inmitten dieser Pracht waren nun also wieder von
Eindrücken beflügelt auf dem Weg ins Hotel. Wir sollten wieder
nicht ahnen, daß Minuten später ein weiterer Zug, mit fröhlich
feiernden Menschen uns passieren würde. Angeheizt durch einen
Schlagzeuger auf geschmücktem Karren und seinerseits begleitet
von anderen Musizierenden. Keine fünf Minuten hatten wir zugschaut
und schon wurde uns ein Platz in den Reigen offeriert. Zumindest
einige spontanste Fotos mit den Neugierigsten derer, die sehr
angetan waren von unsere Anwesenheit. So gerne wir zwar
mitgetanzt hätten, hatten wir auch den ganzen Tag auf den
Schultern und entschieden, überwältigt weiterzuziehen.
Als wir dann im Zimmer ankamen und das Flattern unseres
Deckenventilators hörten redeten wir noch über das Erlebte
und hörten von draußen her noch lange Mumbai wie es singt
und lacht...
Ahmo
Ahmo

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