Nach einem ausgiebigem Frühstück und einem Stromausfall machten wir uns mit dem Bus auf nach Sircilla, hier bei konnten wir noch einmal Hyderabad bestaunen. Doch zum Schlafen kamen viele auch hier nicht, da sich die Landschaft um uns herum ständig verändert und man das Gefühl hat etwas zu verpassen, seien es nur die Ziegen auf der Straße, oder die Kühe auf der Wiese, auch die Schweine bekamen ihre notwendige Aufmerksamkeit. In Sircilla angekommen bestaunten uns gleich die ersten Kinder, schnell wurde die Gruppe größer und der Platz auf der Straße kleiner. Nach einem gemeinsamen Mittagessen erzählte uns Sam etwas über seine Familie, sich und seine Arbeit als Pastor in Sircilla und den umliegenden Dörfern. Im Anschluss besichtigten wir zum ersten Mal Sircilla, kaum aus dem Tor heraus bildete sich um uns eine Schar von Kindern, die uns kennenlernen wollten. Schnell fanden sie Interesse an unseren Fotoapparaten und so kamen wir kaum vom Fleck und die Menge um uns herum wurde immer größer. Auch beim Besuch der ersten Weberei blieben die Kinder hinter uns. Bei unserem weiterem Rundgang entdeckten wir Frauen, die um ein Mandala herum tanzten und sangen. Durch die gesamte Atmosphäre angesprochen reihten wir uns ein und versuchten mit den Frauen mitzutanzen und zu singen. Für alle war dies ein sehr aufregender, spannender und schlicht und einfach ein Suuuper-Moment. Schnell wurde auch die Presse auf uns aufmerksam und machte Fotos und führte Interviews. Mit vielen neuen Eindrücken machten wir uns auf den Weg zurück, immernoch mit der Kinderschar im Nacken. Nach einem gemeinsamen Abendessen liessen einige den Tag auf dem Dach der Kirche ausklingen und andere brachten ihre Tageseindrücke auf Papier.
Beim Anblick der Äpfel war die Kreativität dahin
und deshalb: Bye, bis Morgen.
Sandra
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