Dienstag, 25. Oktober 2011

13.10. - Charly "Von Geisterschlössern und Horrorwetter"

Nun ist auch schon der vorletzte Tag in Indien angebrochen, und somit auch der erste Tag in Mumbai (Bombay), unserer letzten Station. Nachdem wir die 24-Stunden-Zugfahrt gut überstanden und uns in unserem Hotel niedergelassen hatten, starteten wir unsere Suche nach einem geeigneten Restaurant zum Frühstücken. Somit fuhren wir mit der Bahn los, wir Mädels natürlich im Frauenabteil untergebracht, und entdeckten nach einigen Umwegen ein geeignetes Lokal. Da ich langsam genug von dem indischen Essen habe, bestellte ich mir ein Omelett mit Tomaten. Doch was erwartete mich dann – keine frischen Tomaten, sondern ekliger süßer Tomatenketchup :O

Als alle einigermaßen gesättigt das Restaurant verließen, erkundeten wir Mumbai. Ich hatte mir die Stadt ganz anders vorgestellt, als sie nun wirklich war, etwas moderner und noch pompöser. Aber Mumbai gleicht dann doch einer Geisterstadt. Es gibt dort viele alte verschnörkelte und geheimnisvolle Gebäude und Bäume mit vielen Fledermäusen und einer grauen Atmosphäre. Später besuchten wir, nach einem kleinen Aufenthalt im Internetcafé, einen großen Markt, auf dem wir viele Gewürze kauften. Auf dem Markt gab es wirklich alles, angefangen bei Seife über Obst bis zu Tieren, die in ganz engen Käfigen eingesperrt waren.

Wir besuchten auch wieder einen Tempel, den sich wohl jeder von uns größer vorgestellt hatte. Nach einem zweiminütigen Rundgang stand man auch schon wieder vor dem Heiligtum. Danach ging es nach einer komplizierten Taxisuche zurück zu dem Restaurant vom Morgen, um Mittag zu essen. Dort gab es einen sehr leckeren Obstsalat, dazu bestellte ich mir mit Naddel noch einen Eistee, der aber ganz und gar nicht danach aussah und noch weniger nach Eistee schmeckte.

Wenig später besichtigten wir das Office des Gründers der Spielebibliothek, wo wir noch einige Stunden mit Spielen verbrachten. Eigentlich wollten wir danach noch zum Strand und zu den Hängenden Gärten, was wir aber aufgrund der Wetterverhältnisse (Regen) auf den nächsten Tag verschieben mussten. Der morgige letzte Tag kann da ja nur stressig werden. Am Abend fand dann unsere große Auswertungsrunde im „Garden Restaurant“ neben unserem Hotel auf einem Balkon statt, weil Marci und Ahmo schon heute Nacht abreisen.

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