Sonntag, 11. Dezember 2011

08/10/2011



08 / 10 / 2011 - Anne Die perfekte Welle und indische Probleme
Unser Tag begann um 7.10 Uhr, und nach typischer indischer Tradition fuhren wir 45 Minuten später los und es musste noch Frühstück gekauft werden. Es gab Vada und Chapati. Auf dem Weg zum Indischen Ozean besuchten wir ein Dorf, in welchem mehr als 100 Häuser für die Flutopfer-Familien neu errichtet wurden. In der Mitte der Siedlung steht ein Gebäude, worauf sich die 106 Familien in Sicherheit bringen können, wenn wieder ein Tsunami kommen sollte. In dem Haus sind zwei Räume, die als Schule genutzt werden. Bei einem kleinen Dorfrundgang hörten wir uns die Nöte der Bewohner an, die uns auch kleine Denkmäler zeigten, die für Sponsoren errichtet wurden. Nach der Dorfbegehung spendeten wir den Kindern unsere mitgebrachten Kuscheltiere. Ein Erlebnis, welches für mich erst in der kommenden Nacht realisiert wurde und ich an meine Grenzen kam. Nachdem wir die Kuscheltiere verteilt hatten, ging es zu einem leckeren Mittagessen, das ein Freund von Jimmi und dessen Familie für uns zubereitet hatten. Es gab Fisch, Hühnchen und Vegetarisches. Dann ging es zum langersehnten Indischen Ozean. Einige von uns waren baden, andere machten einen Strandspaziergang und genossen die Ruhe oder sammelten Muscheln. Nach der schönen Entspannung ging es zu einem Tempel, wo wir zu einer Zeremonie eingeladen wurden. Unser letzter Halt, bevor es zum Social Service Center zurückging, war ein altes Herrenhaus, wo früher ein lokaler Herrscher lebte. Als wir wieder in Vijawada ankammen sind einige dann noch Essen gegangen oder ins Internetcafé. An diesem Tag holte mich Deutschland wieder ein und verdarb mir den perfekten Tag.
Ich bin gespannt, wie die nächsten Tage werden.
Eure Anne

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